Das ist Microsofts neues Tablet

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Kuschelige Kampfansage: Mit seinem neuen Surface Pro attackiert Microsoft vor allem Apples iPads. Es soll länger durchhalten, schneller sein als sein Vorgänger – und setzt auf eine herrlich weiche Tastatur.

Die Zeiten von Microsoft als reinem Softwarehersteller scheinen endgültig vorbei. Zu Windows und Office haben sich längst etliche Cloud-Angebote und Onlinedienste gesellt. Vor allem aber macht der Konzern mittlerweile gern mit Hardware von sich reden. So auch jetzt. Auf einer Veranstaltung in Shanghai hat das Unternehmen eine neue Version seines Mobilcomputers Surface Pro vorgestellt.
 Äußerlich ist dem Gerät nicht anzusehen, dass es sich um eine Neuauflage handelt. Das Design ist unverändert.

Mit dem erst vor Kurzem vorgestellten Surface Laptop teilt sich das neue Surface Pro eine besondere Eigenheit: Die Tastatur ist mit Alcantara überzogen. Das ist ein spezieller Mikrofaservliesstoff. Er sieht nicht nur gut aus und fühlt sich schön puschelig weich an, sondern sorgt zudem für Komfort beim Tippen. Ein Nebeneffekt der Konstruktion ist ein angenehm leises Tippgeräusch.

Microsoft Surface Pro: So sieht das Surface Pro aus

Käufer des neuen Tablets können aus verschiedenen Prozessoren der siebten Generation von Intel wählen. Die Optionen m3 und i5 kommen ohne zusätzlichen Lüfter im Gehäuse aus, für den stärksten Chip i7 ist ein Gebläse eingebaut. Der Arbeitsspeicher hat bis zu 16 Gigabyte (GB), die interne SSD-Festplatte umfasst in der größten Option 512 GB. Das Display scheint unverändert zu sein, hat bei 12,3 Zoll eine Auflösung von 2736 x 1824 Pixeln.

 Neben den Alcantara-Tastaturen wird eine neue Version des Zeichenstifts Surface Pen als Zubehör angeboten. Er soll nun unter anderem auch den Winkel, in dem man ihn ansetzt, registrieren können. Außerdem lässt sich auch das Surface Dial am neuen Surface Pro nutzen. Dabei handelt es sich um eine Art Drehregler, mit dem sich bestimmte Menüfunktionen einfacher aufrufen lassen als per Maus oder Fingertipp.
Verändert hat sich laut Microsoft vor allem die Akkulaufzeit des Surface Pro. Sie sei um 50 Prozent auf 13,5 Stunden verlängert worden. Gar nicht verändert haben sich dagegen die Anschlüsse des Geräts. Microsoft baut weiterhin einen Mini-Displayport und eine USB-3.0-Buchse ein. Von einem modernen USB-C-Anschluss fehlt jede Spur. Dafür bleibt auch der microSD-Kartenleser erhalten, über den Karten von Digtalkameras eingelesen oder der Speicher erweitert werden können.

 

Laut Microsoft ist das neue Surface Pro ab Mittwoch zu Preisen ab 949 Euro vorbestellbar, die Auslieferung soll am 15. Juni beginnen. Gleichzeitig soll der Desktop-Rechner Surface Studio, den der Konzern im Oktober 2016 vorgestellt hat, in Deutschland eingeführt werden. Die Tablet-Version des Surface Pro mit LTE-Chip soll später in diesem Jahr erscheinen.

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